Rückblick auf die 16. Leipziger Typotage am 8. Mai 2010, Druckkunst 2.0
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Gedruckt: Samstag, 28. November 2020, 13:58 Uhr

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Nina Schütte und Jörg Petri

Edition Kopfnote, Berlin

Referat:  Â„Digilog – ein Dialog von Tinte und Toner, Korrex und Kopierer“

„Digilog“ ist ein Buch-Objekt mit und im weiteren Sinne über Filmdialoge, die in kontrastierende, teilweise auch komplementäre Postionen zerlegt, und entweder „analoge“ oder „digitale“ Druckverfahren transformiert wurden. Auf diese Weise treten textliche, materielle, visuelle und haptische Entitäten in ein distinktives und in vielerlei Hinsicht verwobenes Zwiegespräch.

Wir wollen die Vorstellung und Vorschau von „Digilog“ nutzen, um unsere Position zu den Konzepten analog und digital freizulegen, die im Bereich Druck und Typografie weitreichend wie kontrovers diskutiert und als teilweise kontrapunktische Haltungen gehandelt werden.

Nach unserem Verständnis sind digital und analog sich ergänzende Paradigmen, die ohne das jeweilige Gegenüber nicht betrachtet werden können.

Wir verstehen sie als Aggregatzustände medialer Repräsentation, als Seins-Zustände von Bild oder Text.

Wir sehen digitale wie analoge Druckverfahren als Ausdrucksmittel und wollen deren Eigengesetzmäßigkeiten produktiv als gestaltendes Elemente nutzen.
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Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig e. V., Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig

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